Aus dem Text ist zu entnehmen, dass aus Sicht der CSU Bachgau ein Schließung des bestehenden Grillplatzes mit der Schaffung eines Ersatzstandortes einher gehen sollte. Mal sehen ob das nur Politik bleibt und auf Worte auch wirklich Taten folgen.
Montag, 5. April 2010
CSU Bachgau: Aktive Bürgerbeteiligung
Der Gemeinderat Franz Vorstandlechner veröffentlicht einen Text zur "aktiven Bürgerbeteiligung" auf der Webseite der CSU-Bachgau. Die Koppel nimmt in diesem Papier einen zentralen Punkt ein, in Bezug auf das Gespräch im Haus Mosaik im Februar 2010.
Samstag, 20. März 2010
Designerhaus mit phantastischem Weitblick

Überraschend ist auf der Seite eines namhaften Aschaffenburger Immobilienmakler ein Exposé zu einem Haus in Ringheim zu finden. Die derzeitigen Bewohner hatten sich noch im Februar vehement gegen einen Kompromiss bei der Lösung der Probleme an der Koppel gewehrt. Über mögliche Motive mag jeder selbst urteilen.
Interessant ist auch das Detail, dass die 1070 qm Zupachtgrund für 78 € p.a. offensichtlich mit veräussert werden?!?
Freitag, 12. Februar 2010
"Runder Tisch" im Haus MOSAIK
Als ein Ergebnis der Gemeinderatsitzung vom 12.01.201o, hat der Markt Großostheim zu einem Gespräch am "runden Tisch" eingeladen. Als Vertreter der Marktgemeinde waren der 1. Bürgermeiser Hans Klug, Alexander Schaad und Frau Cornelia Petermann mit am dann doch eckigen Tisch. Weiter war Herr Franz Vorstandlechner als Vertreter für den Bauauschuss des Gemeinderat zugegen.
Hier ein kurzer Abriss zum Ablauf:
---
Es begann alles mit der Einleitung durch den Bürgermeister und der darauf folgenden Berichterstattung durch Herrn Schaad zum Status. Status war zu dem Zeitpunkt, dass es eine Anfrage von einem Bürger (Herr Schott) bei einem Rechtsanwalt gab, wie denn die Rechtslage zu einem Grillplatz, obwohl die Koppel kein genehmigter Grillplatz ist, sondern nur von der Gemeinde geduldeter sei, ist. Er bekam vom Rechtsanwalt die Antwort, dass keine Sondergenehmigungen für Grillplätze exsistieren und dass auch auf diesem Platz ab 22:00 Uhr Nachtruhe herrschen muss.
Mit dieser Antwort und ein paar gesammelt Unterschriften von mehreren Straßenzügen in Ringheim (unter anderem der Danziger Str!?! ... die ist über 400m entfernt) ging er zur Gemeinde. Danach gab es ja eine Gemeinderatssitzung am 12.01.2010 wo wir ja alle zahlreich erschienen sind. Das Ergebnis der Gemeinderatssitzung war ein Vorschlag zur Einschränkung der Lärmbelästigung:
- keine Stromaggregat
- eine festgelegte Uhrzeit für das Ende von allen Veranstaltungen
- nur noch eine begrenzte Anzahl von Veranstaltungen im Jahr
- eine Aufsichtsperson
- Koppel einzäunen, Schlüssel bekommen die Grillfreunde
Diese Punkte sollten aber mit den Betroffenen an dem "runden Tisch" noch Mal erörtert werden und die Kommentare der beteiligten angehört werden.
Nun war es so, dass die Bürger bei der gestrigen Besprechung noch mal langatmig alles ausgeführt haben, dass es ja unerträglich sei mit dem ständigen Krawall, dem Müll, und den unangemeldeten Partys. Die Grillfreunde und die Ringheimer Apfelweinfreunde wurden von den Bürgern nicht beschuldigt, sondern nur die Personen, Gruppierungen die da eben hingehen ohne irgendetwas gemeldet zu haben (Feuer oder Party). Denn unsere max. 5 Partys wären nicht das große Übel und wir würden ja auch immer vorbildlich aufräumen, doch nach ca. 2 Wochen ist wieder alles beim Alten (Müll etc...).
Im wesentlichen haben wir Verständnis für die geschilderten Probleme, und dass wir wie bereits in der Vergangenheit jederzeit zu Kompromissen bereit sind. Von Seiten des Antragstellers war jedoch zu vernehmen, dass er keine Interesse an jeglicher Art von Kompromissen hat.
Herr Alexander Schaad stellte die Frage in den Raum: "Ist in der Bevölkerung ein Bedarf für einen Grillplatz da, oder sollte hier nur eine Einzellösung für die Grillfreunde und Ringheimer Apfelweinfreunde gefunden werden?"
Nach 20-30 min Diskussion stellt sich nach Wortmeldungen durch die Bürger, Grillfreunde und Ringheimer Apfelweinfreunde heraus, dass es hier nicht nur um die Grillfreunde und Ringheimer Apfelweinfreunde geht, sondern dass ein großer Bedarf für eine öffentliche Freizeiteinrichtung besteht.
Hierzu wurde noch von einem Bürger zur Sprache gebracht, dass es doch eine Aktion von dem Bundesstaat Bayern gäbe die sich "Soziale Stadt" nennt, wovon evtl. Gelder kommen könnte für die Erschließung eines Grillplatzes. Das wird aber schwierig werden meinte die Gemeindevertreter, weil hier nur Bauvorhaben in der Stadt und nicht außerhalb des "Quartiers" genehmigen würden.
Lange Rede kurzer Sinn:
Letztendlich wurden dann die Grillfreunde und die Ringheimer Apfelweinfreunde von der Gemeinde gefragt, ob wir denn einen neuen Platz vorab haben möchten, da es offensichtlich bis zur Erschließung eines Grillplatzes in Ringheim, wenn überhaupt, noch lange dauern wird. Hier gab es natürlich ein klares JA! Dazu wurden uns als erstes ein Platz gegenüber von der neuen Wasseraufbereitungsanlage bei der Ortseinfahrt Ringheim vorgeschlagen. Die wäre aber zum einen auch nur geduldet und zum andern ca. genauso weit von den Häusern entfernt wie die Koppel. Da hätten wir also nichts gewonnen gehabt. Dieser Gedanke wurde dann auch von allen Beteiligten abgelehnt.
Danach gab es den Vorschlag von Herrn Schaad, dass am "Promilleweg" zwischen Pflaumheim und Ringheim am "Funkfeuer Charlie" mehrere Grundstücke der Gemeinde gehören würden. Dieses Gründstück würde weit genug von den Häusern entfernt sein, von der Gemeinde umzäunt werden (Schlüssel bekommen die Grillfreunde) und das Gründstück wäre von ein paar vereinzelten Büschen und Bäumen umgeben. Davon waren wir dann weniger abgeneigt und beschlossen, nach Angebot von Herrn Schaad, dieses Grundstück zu Begutachten.
----
Franz Vorstandlechner (Marktgemeinderat, CSU) hat die Ergebnisse des Gesprächs in ein veröffentlichten Text zur aktiven Bürgerbeteiligung integriert.
Samstag, 16. Januar 2010
Main Echo: Grillplatz erhitzt Gemüter
Ein Artikel im Main Echo von Herr Bernd Hilla (Gemeinderat) gibt Hintergrundinformationen zur Beantragung der Schließung der Koppel durch Mathias Schott und die Thematisierung im Gemeinderat.
Labels:
Bernd Hilla,
Gemeinderat,
Main Echo,
Mathias Schott
Donnerstag, 14. Januar 2010
Wir ziehen uns aus dem Bürgerforum zurück
Aus dem Protokoll des Treffens vom 14.01.2010:
Zu 3. Entwicklung BFR
Die Ringheimer Grillfreunde ziehen sich bis auf weiteres aus dem Bürgerforum zurück. Begründungen sind zum einen ein zeitlicher Engpass bei den bisherigen Vertretern, zum anderen die Vorgehensweise und Informationspolitik der Gemeindeverwaltung im Umgang mit dem Thema Grillplatz.
So wurden die Grillfreunde zwar immer informiert/aufgefordert, wenn Tätigkeiten wie Mähen und Aufräumen an standen, eine Information über eine eventuell bevorstehende Schließung des Platzes wurde jedoch nicht übermittelt.
In die Grünplanung des Büros Arc grün wurden die Grillfreunde nicht mit einbezogen, ein geplantes Treffen wurde ersatzlos gestrichen, zum vereinbarten Termin stand man vor verschlossener Tür.
Donnerstag, 7. Januar 2010
Traditionelles Christbaum verbrennen der RAF

Mittwoch, 6. Januar 2010
Main-Echo: Realschule, Ampel und Grillplatz
In einer kleinen Randnotiz, ganz unscheinbar, informiert die Redaktion des Main-Echo, dass ein Antrag zur Schließung der Koppel vorliegt. Schade das uns diese Information nicht durch die Gemeindeverwaltung mitgeteilt wurde, die ja sonst auch Zeit hat uns über umgefallene Bänke und hohes Gras zu informieren.
Wie dem auch sei, am 12.01.2010 wird dieser Antrag wohl im Gemeinderat thematisiert.
Abonnieren
Posts (Atom)