Mit diesem Blog möchten wir etwas Transparenz in die Diskussion um die Geschehnisse rund um die "Koppel" bringen.

Unser Ziel war es, eine kostenfrei nutzbare Freizeitfläche für Ringheimer weiterzuentwickeln. Dies haben wir in über 10 Jahren Engagement (oder "Bürgerbeteiligung") an der Koppel getan. Im Mai 2010 wurde diese im Rahmen der Grünflächenplanung des
Projekt Soziale Stadt unter vielen Tonnen Erdaushub begraben, die durch Mittel aus diesem Projekt gefördert wurden. So kann Stadtentwicklung auch aussehen.
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Dienstag, 6. September 2011

Gut Ding will Weile haben

... oder so ähnlich.

Nachdem nun fast ein Jahr vergangen ist - leider auch die gesamte Grill-(Haupt-)Saison 2011, tut sich nun was am neuen Standort. Zwischenzeitlich haben sich auch beide "großen" Parteien in Werbeblättchen und Artikeln im "Bote" mit Ihren Verdiensten rund um den neuen Grillplatz gebrüstet. Der Wahrheitsgehalt war bei beiden eher mäßig.

So wurde beispielsweise von der SPD ausgeführt, dass die "Grillfreunde" eine Platz für sich suchen - unser Interesse bestand jedoch immer eine kostenfrei nutzbare Grillgelegenheit für jeden Ringheimer zu haben (was immer wieder aufs neue klargestellt werden musste, aber ja auch lange Jahre mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung in Form einer Terminplanung funktioniert hat. Bis einzelne Privatpersonen Ihre finanzielle Interessen durch die Koppel beeinträchtigt sahen - siehe "Designerhaus"). Man muss den SPD Gemeinderäten Glawion und Jehn jedoch hoch anrechnen, dass diese mehrmals direkt Kontakt gesucht haben um Lösungsorientiert die Standortfrage zu klären (siehe auch vergangene Posts).

Die CSU erklärt dann erst kürzlich, dass Sie einem Abriss der Koppel nur zustimmen konnte, nachdem klar war, dass ein neuer Platz gebaut wird. Es scheint aber vergessen worden zu sein, dass die Standortfrage fast ein halbes Jahr heftig diskutiert wurde und zwischenzeitlich eine Finanzierung und damit ein Wiederaufbau (im Osten Ringheims) zur Frage stand. Dies wurde zumindest auf den Gemeinderatsitzungen so kommuniziert.

Wie dem auch sei: Das (Zwischen-)Ergebnis zählt. So kann auch die SPD ihr diesjähriges Jubiläum auf dem neuen Grillplatz feiern - zumindest hört man das Gerüchteweise ;-)

Bilder von heute Morgen....


... und dann heute Abend:




Donnerstag, 2. September 2010

Main Echo: Ringheimer Grillplatz am TSV-Gelände bevorzugt

Heute konnte man die Kernpunkte der Gemeinderatssitzung bezüglich der Standortentscheidung einem Artikel im Main Echo entnehmen.

Dienstag, 31. August 2010

Gemeinderatssitzung zum Standort des Grillplatz

Heute Abend waren wir auf der Gemeinderatssitzung (siehe auch hier), wo einmal mehr die Standortfrage diskutiert wurde.

Herr Ralf Wurzel (Referat Bautechnik des Markt Großostheim) gab einen Überblick über die beiden verbleibenden Standorte (a: Ostring/Festplatz und b: Süd-Ostecke TSV Gelände). Hierbei wurden auch Kostenaufstellungen präsentiert, wobei am Ostring rund 49 000 Euro und am TSV rund 121 000 Euro zu erwarten wären.

Die Sprecher aus beiden großen Fraktionen im Gemeinderat (Wolfgang Jehn (SPD) und Thorsten Rollmann (CSU)) befürworteten den Platz am TSV, obwohl dort mit höheren Kosten gerechnet wird, da dort die Beeinträchtigung von Anwohnern geringer sein dürfte.

Bernd Hilla stellte im Diskussionsverlauf die Grillfreunde als Gegner jeglicher bisheriger Standortvorschläge dar. Dies ist Falsch. Wir wünschen uns für Ringheim einen Grillplatz - unabhängig vom Standort. Insgesamt wurden uns 13 verschiedene mögliche Standorte von der Gemeindeverwaltung vorgeschlagen. Hierzu wurden wir gehört und haben unsere Bedenken geäußert, gerade auch hinsichtlich der Lärmbelastung von Anwohnern und mögliche Konflikte mit bisherigen Nutzern. Eine Entscheidung muss aber der Gemeinderat treffen.

Freitag, 18. Juni 2010

Main Echo: Vom Lärmschutzwall zum Rodelhang

Bernd Hilla berichtet im Main-Echo von der Gemeinderatssitzung.
Am Ende des flachgeneigten Walls soll eine Platanengruppe einen Platz beschirmen, quasi als Erinnerung an die Grillhütte. Ein neuer Grillplatz soll schnellst möglich ausgewiesen und gebaut werden.
Mehr Informationen hier.

 Jetzt bleibt zu hoffen das ein neuer Grillplatz schnell umgesetzt wird.

Das traditionelle Sonnwendfeuer im Rahmen der Solarparty wird dieses Jahr nicht stattfinden. Mal sehen ob es nächstes Jahr hierfür wieder ein Grillplatz zur Verfügung steht. Der Pflaumheimer Grillplatz ist für 16.000 Einwohner in den Sommermonaten definitiv nicht ausreichend.

Eine Übersicht der bereits diskutierten Standorte ist hier verfügbar.

Freitag, 11. Juni 2010

Main Echo: Grünplan Grenzweg im Gemeinderat

Die Redaktion des Main Echo informiert darüber, dass am kommenden Dienstag, 15. Juni um 19h im Gemeinderat die unter Ringheimer Bürgern umstrittene Grünplanung im Bereich des Grenzweg verabschiedet wird.

Dienstag, 8. Juni 2010

Kommentar des Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktion der SPD und Junge Liste

Nachdem wir heute die Verwaltung des Markt Großostheim, die Gemeinderäte (soweit Email-Adresse bekannt), Mitglieder des Bürgerforums über diesen Blog informiert haben, gibt es schon einen Kommentar aus den Reihen des Gemeinderats und Bauausschuss. Also vermeintlich die Gremien, die an der Entscheidung zur "Integration" der Koppel in die Rampe beteiligt waren.

Liebe Grillfreunde,

zur ganzen Vorgehensweise von Bürgermeister und Verwaltung kann ich als Vorsitzender der SPD und junge liste Gemeinderatsfraktion nur mitteilen, dass wir in die jüngsten Entscheidungsprozesse in keiner Weise eingebunden waren. Unsere Marschroute war ganz klar, erst muss ein neuer Grillplatz her, bevor der Alte aufgegeben werden kann.
Solange hätten halt missbräuchliche Nutzungen verhindert werden müssen.
Vom Abriss der Grillhütte, für die es keinen Beschluss des Gemeinderats oder eines Ausschusses gab, habe ich im Main-Echo erfahren. Auch der gemeindliche Bautrupp hat erst einen Tag vorher erfahren, dass er am nächsten abreißen soll, geplant waren ganz andere Arbeiten.
Auch von dem Termin am heutigen Dienstag, 08. Juni, um 17 Uhr, habe ich wie wohl die meisten Gemeinderäte erst gestern Abend erfahren, als ich von der Arbeit kam und meine eMails gelesen habe. Da konnte ich meinen Arzttermin aber schon nicht mehr verlegen.
Diese ganze Informationspolitik stinkt zum Himmel, wie auch die Vorgehensweise selber - deshalb kann ich sehr gut nachvollziehen, wie man sich fühlen muss, wenn einem die Grillhütte förmlich unterm Hintern weggerissen wird - und Ersatz ist erst einmal in weiter Ferne und hängt von vielen Unwägbarkeiten ab. Und das gerade jetzt wo die Saison begonnen hat - aber das war vermutlich der Sinn des ganzen Abriss´.
Auf jeden Fall werde ich mich mit meinen Fraktionskollegen für eine Ringheim und Grillfreunde gerechte Grillplatzlösung einsetzen - nur das Tempo hängt halt gänzlich ab vom Bürgermeister und seiner Verwaltung.

mit herzlichen Grüßen

Wolfgang Jehn

Vielen Dank an Herr Wolfgang Jehn für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung.

Samstag, 16. Januar 2010

Main Echo: Grillplatz erhitzt Gemüter

Ein Artikel im Main Echo von Herr Bernd Hilla (Gemeinderat) gibt Hintergrundinformationen zur Beantragung der Schließung der Koppel durch Mathias Schott und die Thematisierung im Gemeinderat.

Mittwoch, 6. Januar 2010

Main-Echo: Realschule, Ampel und Grillplatz

In einer kleinen Randnotiz, ganz unscheinbar, informiert die Redaktion des Main-Echo, dass ein Antrag zur Schließung der Koppel vorliegt. Schade das uns diese Information nicht durch die Gemeindeverwaltung mitgeteilt wurde, die ja sonst auch Zeit hat uns über umgefallene Bänke und hohes Gras zu informieren.

Wie dem auch sei, am 12.01.2010 wird dieser Antrag wohl im Gemeinderat thematisiert.


Donnerstag, 23. Juli 2009

Main Echo: Ringheim soll eine neue Grenzallee erhalten

In einem Artikel von Bernd Hilla über den Masterplan Grün, den der Planer Thomas Wirth vom Kitzinger Büro arc.grün im Gemeinderat vorgestellt hat.

Interessant sind vor allem die Details bezüglich der Integration der Koppel und der Kosten für die Modellierung des Walls:

"[...]Der Grillplatz der Ringheimer Grillfreunde soll in eine neue Grenzallee integriert werden und nur noch zu Fuß erreichbar sein. Damit soll die Lärmbelästigung für die Anwohner verringert werden. Die Wälle werden modelliert und begehbar gemacht. [...]"

"[...]Der Wall an der Grenze wird modelliert und in Richtung Westring mit flacher Böschung vorgezogen. Darin werden die BMX- Bahn und der Grillplatz, der nur noch zu Fuß erreichbar sein soll, integriert. Der Wall ist begehbar und erhält eine Aussichtsplattform. [...] Mit den Arbeiten, die 275 000 Euro kosten, wird im Herbst begonnen. Sie werden aus dem Förderprogramm "Soziale Stadt" bezuschusst. [...]"