Mit diesem Blog möchten wir etwas Transparenz in die Diskussion um die Geschehnisse rund um die "Koppel" bringen.

Unser Ziel war es, eine kostenfrei nutzbare Freizeitfläche für Ringheimer weiterzuentwickeln. Dies haben wir in über 10 Jahren Engagement (oder "Bürgerbeteiligung") an der Koppel getan. Im Mai 2010 wurde diese im Rahmen der Grünflächenplanung des
Projekt Soziale Stadt unter vielen Tonnen Erdaushub begraben, die durch Mittel aus diesem Projekt gefördert wurden. So kann Stadtentwicklung auch aussehen.
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Mittwoch, 14. Juli 2010

Berichte aus dem Bürgerforum - Treffen vom 01.07.2010

Im Bachgau Bote vom 08.07.2010 informiert Alexander Simon, dass die Gemeinde derzeit mögliche Standorte eines künftigen Grillplatz prüft. Weitergehende Informationen liegen nach eigenen Angaben dem Quartiersmanagement nicht vor.

Schade. Die Vorgehensweise der Gemeindeverwaltung scheint erfolgreich zu sein - erst mal Tatsachen schaffen und dann abwarten. Das "Quartiersmanagement" der Sozialen Stadt will sich offensichtlich auch nicht einmischen, auch wenn die Modellierung des Geländes "über" die Koppel mit Finanzmitteln des Projekts ermöglicht wurden.

Dienstag, 8. Juni 2010

Ortsbegehung mit Grünflächenplaner Wirth

In strömendem Regen standen wir da wo früher unser Grillplatz war, wie gut hätten wir unsere Hütte jetzt gebrauchen können.
Schon die ersten, einleitenden Worte des derzeitigen Quartiersmanagers Alexander Simon, haben mich ein wenig stutzig gemacht.
So sprach er zu Beginn der Veranstaltung darüber, dass in letzter Zeit öfter die Frage aufkam, wieso der Wall denn nun doch weiter gezogen wurde als ursprünglich geplant. In früheren Plänen verlief der Lärmschutzwall nicht bis zum Beginn der BMX-Bahn, sondern endete noch vor dem Grillplatz bzw. integrierte diesen sogar.
"Aber nachdem die Hütte nun doch entfernt worden war konnte man den Wall ja noch etwas länger ziehen"
War es nicht so dass die Hütte abgerissen werden sollte weil der Wall dorthin sollte und nicht umgekehrt?
Aufgrund der Wetterbedingungen wurde die Begehung nach etwa 10 Minuten in den Ringheimer Bunker verlegt und die Tatsache, dass in die Pläne keine Schutzmöglichkeit gegen Witterung jeder Art aufgenommen wurde, ließ die Frage nach einer Unterstellmöglichkeit aufkommen. Es wurden alsbald diverse Vorschläge gemacht, seien es eine neue Hütte (sinnvoll dass die Alte sicherheitshalber schonmal weggerissen wurde, Anm.d.Red.) oder schattenspendene Bäume. Interessant war auch, dass unter anderem ein Vorschlag für eine neue Hütte von dem Anwohner kam, der sich kurz vorher noch für die Entfernung der Alten eingesetzt hat.
Insgesamt war es sehr schade, dass ein Grünflächenplaner aus Kitzingen den Frust und Unmut der Bürger zu spüren bekommen hat, und niemand der örtlichen Verwaltung Präsenz gezeigt hat.

Freitag, 4. Juni 2010

Ortsbegehung und Information über die aktuelle Planung an den Wällen

Wie gehabt wird weiterhin gezielt informiert - zufällig habe ich heute folgenden Aushang am Infoladen (und am Haus Shalom) gesehen :


Auf dem Aushang ist die Planung von Mitte 2009 zu sehen, auf der an der Position der Hütte, die bis zum 11.05.2010 stand, ein Pavillon zu erkennen ist. Weiter ist dort zu sehen, dass der Wall bis etwa zu nördlichen Begrenzung der zugeschütteten Koppel ausgebildet ist.

Der Landschaftsarchitekt Thomas Wirth von arc.grün wird mit dem verantwortlichen Projektbetreuer Alexander Simon (Vertreter von Bernd Noack) den aktuellen Stand vorstellen.

Interessant wird sein, warum von der damaligen Planung abgewichen wurde. Wissenswert ist bestimmt auch, warum die bestehende Bepflanzung mit Mitteln der Städetebauförderung planiert wurde und nun unter vielen Tonnen Erde begraben ist - bzw. evtl. in einer der gemeindlichen Nahwärmeverbunde thermisch verwertet wird.

Oder wird nun endlich der Deichgraf bekanntgegeben??

Dienstag, 08.06.2010 um 17:00h am neuen Durchstich durch den Wall (Nordring/Grenzweg).